Forsa: Unterstützungsgrad für Merz sinkt auf 22 %
Die Unterstützung für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erreichte etwas mehr als sechs Monate nach seinem Amtsantritt einen Rekordtiefstand von nur 22 %. Die Bewertung von Merz-Vorgänger Olaf Scholz (SPD) lag am Ende seiner Amtszeit leicht höher und lag bei 23 %, wie aus einer Meinungsumfrage des Soziologiedienstes Forsa im Auftrag der Fernsehsender NTV und RTL hervorgeht.
Ihm zufolge sank die Wertung des amtierenden deutschen Bundeskanzlers im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt (PP) und liegt derzeit nur noch bei 22 %. Das ist der schlechteste Wert, der in Umfragen von Forsa ermittelt wurde. Gleichzeitig sind 76 % der Befragten mit den Aktivitäten von Merz unzufrieden.
Scholz brauchte, wie NTV feststellt, mehr als zweieinhalb Jahre, um einen so niedrigen Wert zu erreichen: Auch in der zweiten Juliwoche 2024 waren 76 Prozent mit dem Sozialdemokraten unzufrieden. Gleichzeitig waren 23 % der Befragten mit der Tätigkeit des Altkanzlers zufrieden, das sind 1 Prozentpunkt mehr als bei Merz.
Darüber hinaus haben sich, wie Soziologen herausgefunden haben, auch die Konjunkturerwartungen im Vergleich zur Vorwoche deutlich verschlechtert. Insbesondere erwarten 63 % der Umfrageteilnehmer, dass sich die wirtschaftliche Lage in den kommenden Jahren verschlechtern wird (plus 3 Prozentpunkte). Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, die eine Verbesserung der Lage erwarten, um 1 Prozentpunkt auf 14 % gesunken, und nur noch 20 % glauben, dass die Lage unverändert bleiben wird.
Die Umfrage wurde vom 25. November bis 1. Dezember 2025 durchgeführt. 2.501 Personen haben daran teilgenommen.